BESANEWER A L F R E D

Liegeplatz: Museumshafen Greifswald (Höhe Fangenturm)

Eigner: Dr. Hinrich Meyer ,17498 Jarmshagen Hof 1, Tel.: 038333 139967  und 0160 6 781 781


All die geplanten und bereits realisierten Begegnungen, Treffen, Fahrten mit ALFRED sollen in einer Videodokumentation festgehalten werden.

2007 fand ein umfangreiches Videogespräch mit Liselotte Behrendt (Greifswald) statt, die mit Ihren Eltern und Kindern die gesamte Fluchtfahrt 1945 erlebte.

Im Oktober 2009 fanden auf ALFRED zwei Veranstaltungen gemeinsam mit Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Bürgerhafen Greifswald statt. Thema: Flucht, Vertreibung, Rettung und Erinnerung- Weiße Flecken der Regionalgeschichte. Erstmalig wurden dabei Ausschnitte aus dem Videointerview mit Frau Behrendt gezeigt.

Im Februar 2010 wurde der letzte Schiffseigner Alfred Hilgendorf in  Heiligenhafen besucht und im März Erwin Bublitz, ein ehemaliger Stepenitzer, der jetzt bei Osnabrück lebt. Sein 10 m2 Modell von Stepenitz befindet sich als Schenkung im Pommerschen Landesmuseum Greifswald. Für unsere Zeitreise hat er uns das verkleinerte Ortsmodell übergeben. Es wird bei den Treffen auf ALFRED zu besichtigen sein.

Vor dem Modell von Stepenitz 2009 im Pommerschen Landesmuseum Greifswald

Alfred Hilgendorf und Dr. Hinrich Meyer

Vom 25.Mai 2010 bis 31.Mai 2010 fand der erste Teil der ZEITREISE mit "ALFRED" endlich statt.

1. Tag: Greifswald - Wolgast

2. Tag: Wolgast - Uckermünde -  Industriehafen Bernsthof ( http://www.ueckermuende.de/hafen/) In diesem Hafen legte "Alfred" oft an und transportierte z. b. Ziegel und Steine nach Stepenitz. Viele Häuser, die man heute noch sieht sind damit aufgebaut. "Alfred" bekam eine Ausnahmegenehmigung dort wieder anzulegen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Hafen Gmbh.

3. Tag:Am nächsten Tag stieg Herr Bublitz ( 82, der Chronist und Modellbauer von Stepenitz) hinzu, sowie   Frau Krause ,(86 ) vom Nachbarort  Ganserin. Bei gutem Wind segelten wir über das Haff nach Stepnica.

Im Hafen wurden wir herzlichst von den alten Einwohnern, die sich zu ihrem jährlichen Treffen einfanden begrüßt. Auch mehrere polnische Bürger von der Gemeindeverwaltung empfingen uns. Es war für uns alle ein bewegender Erlebnis, mit dem Lastensegler nach 65 Jahren den Heimathafen wieder anzulaufen.Inm der historischen Strandhalle fand ein großer Begrüßungs abend statt. eine polnische Folkloregruppe trat auf und wir zeigten unsere bisherigen Projektrecherchen sowie das eindruckvolle Videointerview mit Frau Behrend.

4. Tag

Wir ludenr die alten und neuen Stepenitzer zu einer kleinen Rundfahrt mit ALFRED im heimischen Gewässern ein. Ein schönes Erlebnis für uns war ein spontanes Zusammentreffen mit zwei polnischen Schiffsführern unter Deck, die uns Ihre Sanitäreinrichtungen im Industriehafen großzügig anboten.

5. Tag

Rückfahrt nach Uckermünde. Herr Bublitz stieg dort ab und schafften es bei schwerem Wetter (Wind 7 - 8 von vorn) mit Motor über das Achterwasser bis Wolgast.

6. Tag: Da immer noch ungünstiges Wetter fuhren legten wir in der Marina Kröslin an und holten dann das Schiff nach drei tagen wieder in den Greifswalder Heimathafen.

 

Wolgast

Industriehafen Uckermünde

Stepnica

Strandhalle